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Oncidium Orchidee

Oncidium Orchidee

Oncidium Orchidee

Diese Orchideengattung ist ziemlich artenreich. So mögen es einige Oncidium Sorten eher feuchtwarm, andere bevorzugen wiederum kühlere Lebensbedingungen. Informieren Sie sich beim Kauf, um welche Art es sich handelt. Häufig besitzen Oncidium Orchideen gelbe Blüten mit rötlichbraunen Flecken und werden deshalb auch als Tigerorchideen bezeichnet. Der Name Oncidium leitet sich von dem griechischen Wort „onkos“ für Schwiele oder Wulst ab.

Von dieser Orchideen Gattung sind weit über 700 Arten bekannt. In Mittel- und Südamerika wachsen sie in den Wäldern auf Bäumen oder sind in Felsspalten zu finden. Somit gehören die Oncidium Orchideen zu den Epiphyten, den Aufsitzerpflanzen. Es existieren von dieser Gattung sowohl kleine als auch große Vertreter. Manche von ihnen bevorzugen feuchtwarme Gebiete, andere lieben eher kühlere Gegenden. Oncidium Orchideen sind daher an Meeresküsten ebenso anzutreffen wie in Bergregionen.

Bei den Oncidium Orchideen gibt es Arten mit und ohne Bulben. Die Blätter sind in der Regel weich, ledrig und ganzjährig grün. An der Bulbenbasis entspringt der Blütenschaft, der je nach Orchideenart entweder aufrecht oder gebogen ist. An den Verzweigungen dieses Schaftes sitzen die zahlreichen, generell eher kleinen Blüten der Orchidee.

Die Farbpalette reicht von gelb-rotbraun über braune und rote Töne bis hin zu weißen und grünen Blüten. Besonderes Merkmal dieser Orchideen: Die Blüten haben einen schwielenartigen Schwulst am Lippengrund, der vielfach warzenförmige Erhöhungen ausbildet. Oncidium-Arten, die in Räumen gehalten werden, erzeugen in der Regel eiförmige Pseudobulben, an dessen Scheitel zwei recht große Blätter wachsen.

Wer sich eine Orchidee der Gattung Oncidium anschaffen möchte, sollte sich zuvor auf jeden Fall informieren, welche Temperaturbedingungen die Pflanze zum Gedeihen benötigt. Orchideen, die eine wärmere Umgebung bevorzugen, mögen es im Sommer bis zu 27 Grad warm, im Winter genügen 20 Grad Celsius. Arten, die es etwas kühler lieben, wie etwa die Oncidium ornithorhynchum, denen reichen im Sommer 25 Grad Celsius, im Winter begnügen sie sich mit 18 Grad. Letztere sind besser auf Rinde zu binden, die Wärme liebenden Vertreter sind in Töpfe zu pflanzen. Dabei sollte der Topf entsprechend groß sein und über eine dicke Drainageschicht verfügen. Ist es an der Zeit die Orchideen in größere Töpfe umzupflanzen, sollte dies im Frühjahr geschehen. Beide Gruppen von Orchideen können im Sommer gut im Freien gehalten werden.

Licht brauchen alle Arten dieser Orchideengattung. Indirekte Sonneinstrahlung mögen sie gerne, direkte Sonneneinstrahlung ist eher schädlich. Bei Wintersonne zeigen Sie sich toleranter. Neben einer ausreichenden Menge Licht brauchen die Orchideen auch eine hohe Luftfeuchte. Tägliches Besprühen ist deshalb unerlässlich. Es reicht aus, einmal wöchentlich zu gießen oder zu tauchen. Die Pflanzen beziehungsweise die Wurzeln dürfen keinesfalls im Wasser stehen, denn so würden sie faulen. Restwasser ist aus diesem Grund immer abzugießen. Bei jedem dritten Gießvorgang können Sie dem Wasser Orchideendünger beimischen, aber nur während der Wachstumsphase. Über den ganzen Winter genügt dreimaliges Düngen der Pflanze.

Für diese Orchideen sind Ruhepausen nach der Blütezeit und während der Wintermonate erforderlich. Die unterschiedlichen Arten blühen zu unterschiedlichen Jahreszeiten. In der Regel dauern diese Ruhephasen zwischen vier und sechs Wochen an. In dieser Zeit wird die Temperatur auf ungefähr 13 Grad Celsius gesenkt sowie die Luftfeuchtigkeit verringert. Oder die Orchidee erhält vorübergehend einfach einen kühleren Standort. Dort kann sie neue Triebe entwickeln. Diese verdicken sich später zu Bulben, wobei sich aus den Bulben wiederum Blütenzweige ausbilden. Sobald sich die ersten Blüten an den Verzweigungen zeigen, kann die Orchidee wieder an ihren ursprünglichen Standort zurück.

Ist Ihre Orchidee zu groß geworden können Sie das Rhizom in der Hälfte durchschneiden, sodass Sie zwei gleich große Teile erhalten. Die beiden Segmente können dann getrennt voneinander in neue Töpfe gesetzt werden. In der ersten Zeit wird weniger gegossen, erst bei angehendem Wachstum kann sie so gepflegt werden wie die erwachsenen pflanzen.

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