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Aerangis Orchidee

Aerangis Orchidee

Aerangis Orchidee

Orchideen dieser Gattung besitzen überwiegend weiße Blüten. Und einen mit Nektar gefüllten Sporn. Mehr als 60 Arten der Orchideengattung Aerangis sind bisher bekannt. Früher wurde sie der Gattung Angraecum zugeordnet.

Die meisten davon finden sich im tropischen Afrika, sowie auf Madagaskar. Wenige leben auf den Komoren, eine Art ist auf Réunion und eine auf Sri Lanka ansässig. Madagaskar hat dieser schönen Orchidee sogar eine Briefmarke gewidmet. Aerangis Orchideen wachsen in der Regel kleinwüchsig und epiphytisch, einige aber auch lithophytisch. Der Orchideenname dieser Gattung stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten aer und angos zusammen, was übersetzt Luft und Gefäß bedeutet.

Aerangis Orchideen wachsen monopodial. Ihre Blätter sind vorwiegend dunkelgrün, können aber auch graugrün oder mit schwarzen Flecken versehen sein. Die Blattform reicht von lanzettlich bis oval. Die Triebe der Orchideen können sowohl aufrecht als auch hängend wachsen, wobei letztere Variante weitaus häufiger auftritt.

Es können sich zeitgleich – im Frühling oder im Herbst – mehrere Blütenstände ausbilden. An dem traubigen Blütenstand bilden sich zahlreiche große und runde sowie zumeist weiße oder cremefarbene Blüten mit einem nektargefüllten Sporn. Der Sporn ist relativ lang; sogar länger als die Blüte selbst.

Weitere mögliche Blütenfarben bei Aerangis Orchideen können hellrosa, weißgrünlich bis hellgrün sein. Der starke Duft, den die Blüten in den Abendstunden verbreiten, lockt die Bestäuber an.

Aerangis Orchideen lassen sich hervorragend auf Rinde kultivieren. Schließlich wachsen zahlreiche Arten dieser Orchideengattung in der Natur auf Baumstämmen. Ebenso eignen sich Töpfe mit recht feinem Pflanzenstoff. Diese Orchidee mag es gerne ein bisschen enger, da sie einen geringen Platzbedarf hat. Ein Gemisch aus grober Rinde, Torf und Polystyrolstückchen bietet sich beispielsweise als ein mögliches Substrat an. Auf eine stärker ausgeprägte Drainageschicht im Topf ist bei diesen Orchideen besser zu verzichten. Sehr häufig wird die Aerangis auf Holz- oder Korkstücken aufgebunden. Bei dieser Art der Haltung sollte sie täglich besprüht werden, damit die Luftfeuchtigkeit auf einem konstanten Level bleibt.

Einen hellen Standort ohne direktes Sonnenlicht mögen Aerangis Orchideen. Es gibt aber auch Arten, die einen eher schattigen Standort vorziehen. Vermeiden Sie das sich die Blätter zu stark erwärmen. Zudem lieben sie es eher warm temperiert – mindestens 15 Grad Celsius sind erforderlich. Im Sommer können die Aerangis Orchideen sogar 30 Grad Celsius gut vertragen, im Winter jedoch keinesfalls weniger als 12 Grad Celsius. Wer seine Orchidee ab Ende Mai ins Freie stellen möchte, der sollte auf die Nachttemperaturen Acht geben. Sind diese zu niedrig, muss die Orchidee zurück ins Haus.

Frische Luft und regelmäßiges Gießen, ist für die Pflege bedeutsam, lassen Sie aber nie Wasser im Topf stehen, um Staunässe zu vermeiden. Aerangis Orchideen sind ganzjährig gleichmäßig feucht zu halten. Und sind zudem mit demineralisiertem Wasser einzusprühen. Diese Orchideen brauchen Dünger, um ihre Blüten ausbilden zu können. Bewährt hat sich der spezielle Orchideendünger. Besprühen können Sie die aufgebundene Orchidee in den Sommermonaten wöchentlich mit einem düngerhaltigen Wasser. Im Gießwasser beigemischter Dünger reicht alle 20 bis 25 Tage. Während der Blütezeit nicht mehr düngen. Im Winter sollten Sie die Orchidee mit handwarmem Wasser versorgen.

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