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Ascocentrum Orchidee

Die Ascocentrum Orchidee ist eng verwandt mit der Vanda. Daher sind sie sich sehr ähnlich was die Pflege angeht. Die Schönheit benötigt keine Orchideenerde, um zu gedeihen, aber dafür umso mehr Wasser. Bei guter Pflege blüht die Ascocentrum mehrmals im Jahr.

Wie die Vanda stammt auch die Ascocentrum aus den subtropischen Regionen Südostasiens, wie in Indien, Philippinen, Thailand, Indonesien und Neuguinea. Ungefähr 80 unterschiedliche Gattungen sind bisher von der Vanda und ihren Verwandten bekannt. Die meisten farbenprächtigen Züchtungen werden in Thailand gezogen.

Die Schönheit ist eine sogenannte Aufsitzerpflanze (Epiphyt). Sie wachsen monopodial und nehmen Feuchtigkeit und alle wichtigen Nährstoffe mithilfe ihrer starken Luftwurzeln auf. In ihrer Heimat hängt oder sitzt sie auf Bäumen und Ästen. Ihre Blätter sind flach, ledrig gefaltet und zweizeilig angeordnet. Ihre Blüten sind kleiner, aber dafür zahlreicher an dem Blütentrieb vorhanden.

Die Ascocentrum Orchidee können in ihrer Heimat eine Größe von 200 Zentimetern erreichen. Bei uns erreichen sie eine durchschnittliche Höhe von ca. 50 bis 80 Zentimetern. Alle Arten bilden lange, kräftige Luftwurzeln. Die Blüten der wunderschönen Diva wachsen aufrecht am oberen Pflanzenende aus den Blattachseln. Die Blütenstängel sind ähnlich die der Hyazinthe, mehrere kleine einzelne Blüten sitzen ringsherum am Blütenstängel.

Typische Auswirkungen des monopodialen Wachsverhaltens: Die Orchideen erhalten im Laufe der Zeit immer längere blattlose Sprossen sowie stark ausgeprägte Luftwurzeln. Die Pflanze ist dann entweder in einem Orchideenbehälter ausreichend abzustützen oder als Steckling in einen anderen Behälter zu setzen. Diese Orchideenarten können ganzjährig blühen, wobei die Hauptblühzeiten im Frühling und Herbst liegen. Ausgesprochen bedeutend: Diese Art der Orchideen ist pflegebedürftig und daher nicht unbedingt für Anfänger geeignet.

Sie sind sehr lufthungrig

Ascocentrum Orchideen benötigen kein Orchideen-Substrat. Aufhängen ist die optimale Haltungsform. So bekommen die Wurzeln genügend Luft. Hierfür bieten sich Lattenkörbchen oder Körbchen aus Draht bestens an. Dass für sie notwendige Wasser beziehen sie aus der Luftfeuchtigkeit. Aus diesem Grund sind die Wurzeln täglich einzusprühen. Besser ist es, die Wurzeln je nach Umgebungstemperatur zwei Mal die Woche für circa 30 Minuten in lauwarmes Wasser zu stellen. Und täglich den oberen Pflanzenteil zu besprühen. Für die Nährstoffversorgung sollten Sie, von März bis September, einmal pro Woche Orchideendünger dem Sprühwasser oder dem Tauchwasser beifügen. Im Winter reicht eine Versorgung einmal im Monat. Blattachseln und das Herz der Pflanze nicht besprühen, weil diese ansonsten faulen könnten.

Eine Alternative zum Hängen: Die Orchidee in einem Glas oder einer Vase halten. Ideale Standorte sind warme Räume mit einer Zimmertemperatur zwischen 25 und 30 Grad Celsius und einer hohen Luftfeuchtigkeit – gerne bis zu 90 Prozent. Nachts darf es ruhig etwas kühler sein. Auch im Winter reicht eine Raumtemperatur von um die 20 Grad Celsius aus. Ebenso wichtig ist Licht.

Im Sommer können die Pflanzen sehr gut im Freien blühen, sollten aber keinesfalls der prallen Mittagssonne ausgesetzt sein. Auch im Freien ist der Pflegeaufwand nicht geringer, auch hier sollten Sie täglich besprüht werden. In Räumen benötigen sie einen sehr hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Zudem sollte der Standort wohltemperiert sein und eine hohe Luftfeuchtigkeit besitzen. Ein optimaler Platz wäre in einem Gewächshaus oder Wintergarten, dort können sie das ganze Jahr über blühen. Steht sie zu dunkel, bildet sie nur Blätter und keine Blüten.

Ruhezeiten brauchen Arten dieser Orchideen Gattung nicht. Ist eine Blüte verwelkt, ist der Blütenzweig abzutrennen, dabei möglichst kurz zurückschneiden. Neue Knospen bilden sich dann wieder unter den Blättern.

Ein Umtopfen ist bei dieser Art sinnlos, da sie wie erwähnt kein Substrat benötigt. Ist die Schönheit zu groß für das Lattenkörbchen oder den Körbchen aus Draht geworden, sollte sie vorsichtig rausgenommen werden und in ein größeres Gefäß gesetzt werden. Zeitgleich können auch eventuell Seitentriebe entfernt werden. Diese bewurzeln sich nach einiger Zeit von selbst. Die bewurzelten, neuen Triebe können dann auch aufgehangen oder in ein Glas gehangen werden.

Wussten Sie, dass die Anzucht der Ascocentrum von der Anzucht bis zur ersten Blüte 12 bis 15 Jahre dauern kann? Die Züchtung ist sehr aufwendig, aber wenn die Orchideen dann erstmal erwachsen ist, erfreut sie uns regelmäßig du mehrmals im Jahr mit ihren schönen, leuchtenden Blüten.

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