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Pleione Orchidee

Pleione Orchidee

Pleione Orchidee

Die Pleione, auch Bergorchideen oder Tibetorchidee genannt, stammen aus Asien. Hauptsächlich sind sie allerdings in den subalpinen Regionen von Indien, Burma, China und Taiwan anzufinden.

Pleione Orchideen zählen zu den Freilandorchideen. Von der Gattung sind an die 20 Arten bekannt. Deren berühmteste Vertreterin ist die Pleione formosana.

Generell wachsen sie terrestrisch, wenige Vertreter leben aber auch epiphytisch oder lithophytisch. Mittlerweile sind die unterschiedlichsten Züchtungen und Kreuzungen der Tibetorchideen auf dem Markt erhältlich. Viele Hybride besitzen ausgesprochen interessante Blütenfarben und Blütenformen.

Insgesamt gilt es zwei Gruppierungen von Pleione Orchideen zu unterscheiden:

Die Arten, die bereits im Frühjahr blühen, bevor der Neutrieb ausgewachsen ist und jene, die erst im Herbst, nach dem Neutrieb erblühen.

Die Frühblüher sind in der Regel pflegeleichter. Wichtig: Beide Gruppen sind nicht miteinander zu kultivieren. Typischer Wachstumsrhythmus der Freilandorchideen: Während ihrer Wachstumszeit benötigen sie feuchte und warme Lebensbedingungen, während der Ruhezeit muss es trocken und kühl sein. Nach der Blütezeit bilden sich bei den Frühblühern Blätter aus, die später im Herbst für die Ernährung der Pseudobulben sicherstellen. Im Oktober werden die Blätter der Orchidee gelb und fallen ab. Jetzt wird auch die Wasserversorgung eingestellt. Bis kurz vor dem ersten Frost bleiben die Bulben noch im Beet. Sie werden danach von dem Substrat befreit und es werden alle Wurzeln und vertrocknete Pflanzenteile entfernt. Über den Winter können die Bulben im Gemüsefach des Kühlschranks gut gelagert werden. Sobald das Wachstum wiederbeginnt, können sie in frisches Substrat getopft werden. Pleione formosana können zum Beispiel mit einer Schicht aus Reisig, Laub oder Torf geschützt im Beet bleiben.

Es folgt eine Ruheperiode. Im Frühling treibt die Pflanze dann wieder aus den blattlosen Bulben aus und es zeigen sich relativ schnell die ersten Triebe. Dünger sollte dem Wasser alle drei Wochen beigemischt werden; diesen jedoch immer stark verdünnen.

Generell mögen Pleione Orchideen geschützte, halbschattige bis schattige Standorte. Sie benötigen frische Luft und eine hohe Luftfeuchte. Gerade eine ausreichende Versorgung mit Luftfeuchtigkeit verhilft dieser Orchideenart zu einer optimalen Entwicklung. Ist im Garten ein Teich vorhanden, dann sollten die Orchideen in der Nähe des Wassers einen Platz finden. Das Erdgemisch für die Freilandorchideen muss vor allem durchlässig und kalkfrei sein. Bewährt hat sich ein Gemisch aus den Komponenten Sphagnum-Moos, Torf und Pinienrinde.

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