Cymbidium Orchidee

Cymbidium Orchidee

Cymbidium OrchideeBekannt sind Cymbidium Orchideen in erster Linie als Schnittblumen. Denn ihre Blüten sind relativ groß sowie langlebig und damit ideal geeignet für die Blumenvase. In der Natur können die Orchideen sowohl auf Bäumen als auch am Erdboden wachsen.

Beheimatet sind die weit über 50 Arten der Cymbidium Orchidee vorwiegend in Indien, Birma, Thailand, Nepal, Vietnam, China und Australien. In China werden Cymbidium Orchideen teils sogar für rein medizinische Zwecke angepflanzt.

Cymbidium Arten, die in Bergregionen ansässig sind, wachsen terrestrisch, also am Boden. Besondere Merkmale: Deren Pseudobulben wachsen sympodial, mit langen grasartigen Blättern und aufrechten Blütenständen.

Die Vertreter, die im Tiefland angesiedelt sind, leben epiphytisch und sind gekennzeichnet durch dicke ledrige Blätter und hängenden Blütenstände. Cymbidien mögen einen helleren Standort mit viel Licht, aber keine direkte Sonnenbestrahlung. Die Temperatur – bedingungen sollten am Tage zwischen 19 und 22 Grad Celsius liegen. Nachts wären zehn bis zwölf Grad Celsius optimal, weil dann die Blüteninduktion einsetzt. Im Winter darf es für die Pflanzen ohnehin kühler sein, zwischen fünf und zehn Grad Celsius sind völlig ausreichend. Sobald die ersten Knospen erscheinen, sollte die Pflanze keinesfalls zu warm stehen. Und auch nicht all zu großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein, ansonsten würden die Knospen abfallen.

Die großblütigen Arten sowie die, die aus den Bergregionen stammen, sind kühlere Lebensbedingungen gewohnt und mögen es daher auch kühler. Ihre tropischen Artgenossen mögen es wiederum wärmer. Für alle Arten gilt: Zwischen Mai und Oktober sollten die Orchideen im Freien stehen. Denn frische Luft und ausreichend Luftfeuchtigkeit – 60 bis 80 Prozent – ist für das Gedeihen der Cymbidien ausgesprochen wichtig. Ist es zu warm, sind sie täglich mit warmem Wasser zu besprühen.

Wasser brauchen diese viel. Vorwiegend während der Wachstumsphase. Vor jedem erneuten Gießen sollte die Erde bzw. das Substrat an der Oberfläche leicht angetrocknet sein. Auch während der Ruheperiode sind die Pflanzen zu gießen, sie sollten keinesfalls austrocknen. Nur ist der Wasserbedarf den Temperaturbedingungen anzupassen. Steigen die Temperaturen wieder an, erhöht sich auch automatisch der Bedarf an Wasser. Fügen Sie einmal wöchentlich dem Gießwasser Orchideendünger bei. Im Winter ist Düngen nicht erforderlich, es sei denn, die Pflanze wächst in diesem Zeitraum noch weiter. Dann kann sie alle 14 Tage ein wenig Dünger vertragen.

Die terrestrischen Arten mögen ein Erde-Substrat-Gemisch. Empfehlenswert: Ein Teil Komposterde, ein Teil Sphagnum sowie zwei Teile Osmunda Fasern. Für den Topfboden eignen sich grobe Kiesel oder Tonscherben. So wird der Staunässe bestens vorgebeugt. Umtopfen reicht alle zwei bis drei Jahre. Wachsen die Neutriebe weit über den Topfrand hinaus oder platzt der Orchideenpflanztopf sogar auf, dann ist es an der Zeit der Orchidee einen neuen Topf mit mehr Platz zu schenken. Einfach altes Substrat etwas entfernen, die Pflanze in den neuen Topf platzieren und diesen mit Substrat auffüllen. Vorab sind unbelaubte Bulben zu entfernen. Eventuell sind zu große Pflanzen zum Teilen geeignet.

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